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Solidarische Schweigeminute zum Gedenken an Engelbert Nelle

Werte Sportkameraden,

der Niedersächsische Fußballverband und der NFV-Kreis Hildesheim bitten darum eine Schweigeminute im Spielbetrieb für das kommende Wochenende (26.-28. 08. 2016) zum Gedenken an den am 22. August verstorbenen NFV-Ehrenpräsidenten Dr. h.c. Engelbert Nelle durchführen zu lassen.

Zur Information noch einmal der Hinweis auf die Durchführung einer Schweigeminute: Regelkunde: Wie führe ich eine Trauerminute durch?

Solidarische Schweigeminute in allen Spielklassen

Werte Sportkameraden,

der Norddeutsche und Niedersächsische Fußballverband bitten darum, im Sinne der beigefügten DFB-Mitteilung eine solidarische Schweigeminute im Spielbetrieb für das kommende Wochenende durchführen zu lassen.

Solltet Ihr also bei Euren Spielen darauf angesprochen werden, so werden wir dem  Wunsch der Vereine selbstverständlich nachkommen.

“Sehr geehrte Herren, liebe Kollegen,
für das Wochenende planen wir in den Bundespielklassen, […] nach Abstimmung mit der Direktion Kommunikation, eine Schweigeminute in Verbindung mit folgender Ansage (Vorschlag an die Vereine):

„Liebe Fans, liebe Fußballfreunde,
eine Woche ist vergangen seit der schrecklichen Nacht von Paris. Der blutige Terror macht uns fassungslos, betroffen und unendlich traurig. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gehören ihren Familien und Freunden.

„Dunkelheit kann Dunkelheit nicht vertreiben. Nur Licht kann das. Hass kann Hass nicht vertreiben. Nur Liebe kann das.“

Der berühmte amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King hat das gesagt. Darum gilt gerade in tragischen Zeiten wie diesen: Lasst uns zusammenstehen! Lasst uns würdig und respektvoll miteinander umgehen! Lasst uns für Frieden und Freiheit einstehen! Als Sportler, als Fans, als Menschen – unabhängig von Herkunft, Rasse, Farbe und Religion. Im Fußball, im Alltag, im Leben. Gegen den Hass. Gegen den Terror. Für die Opfer, derer wir nun gedenken wollen.”

Gegebenenfalls ist dies auch für Sie interessant, sofern Sie nicht ohnehin am Wochenende bereits ähnliche Maßnahmen ergriffen haben, da ja in einigen […] Ligen ein regulärer Spieltag stattfand.

 

Regelkunde: Wie führe ich eine Trauerminute durch?

Eine Trauerminute kann aus verschiedensten Gründen durchgeführt werden. Entweder eine der teilnehmenden Mannschaften hat einen Verlust erlitten, oder es gibt einen globaleren Grund. Hierzu können u.a. ein Tsunami oder ein Erdbeben führen.

Ausführung einer Gedenkminute
Ausführung einer Gedenkminute

In den globaleren Fällen werden in den Medien die Trauerminuten bekannt gegeben, bei internen Trauerminuten, kann es vorkommen, dass man erst kurz vor Spielbeginn davon erfährt.

Das Vorgehen für den Schiedsrichter ist dabei das selbe. Wenn der SR frühzeitig von der Trauerminute weiß, wird er vor Spielbeginn die Spielführer darüber informieren. In niedrigeren Klassen eignet sich hierfür zum Beispiel  die “Passkontrolle”. Dabei teilt er den Mannschaften auch das Vorgehen und ggf. den Grund mit.

Das Vorgehen selber ist recht einfach. Unmittelbar nach dem Anstoß – bevor ein zweiter Spieler den Ball berührt – unterbricht der Schiedsrichter das Spiel durch Pfiff. Häufig wird es dann eine Durchsage geben, die auf den Grund der Trauerminute eingeht. Ansonsten wartet der Schiedsrichter etwa eine Minute, bevor er das Spiel mit Wiederholung des Anstoßes, wieder aufnimmt.

In höheren Spielklassen, kann es mitunter auch vorkommen, dass die Trauerminute unmittelbar nach dem sogenannten “Auflaufen” durchgeführt wird, wenn beide Mannschaften und die SR in einer Linie stehen. Hier wird dann aber durch die gastgebende Mannschaft vorher das Gespann und die Gäste-Mannschaft informiert. In der Regel wird dieses dann auf jeden Fall durch Durchsagen an- und abgekündigt. Danach wird die Seitenwahl und Spielbeginn wie gewohnt durchgeführt. Auf keinen Fall wird dann das Spiel noch einmal zwischendurch unterbrochen.

Das man während der Trauerminute nicht redet oder herumläuft, sollte allgemein bekannt sein.

NFV ruft zu Schweigeminute für Japan auf

Karl Rothmund
Karl Rothmund, NFV-Präsident

Niedersachsens Fußballer gedenken am kommenden Sonntag den Opfern der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan. Dazu hat der Niedersächsische Fußballverband (NFV) aufgerufen. Mit einer Schweigeminute wollen die Fußballer ihre Solidarität ausdrücken.  “Sie soll für das von unermesslichem Leid betroffeneLand ein Zeichen unserer Trauer, unseres Mitgefühls und unserer Anteilnahme sein. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Japan”, erklärte NFV-Präsident Karl Rothmund. Vorgesehen ist, dass die Schweigeminute auf allen niedersächsischen Plätzen unmittelbar nach dem Anpfiff eingelegt wird, ehe das Spiel durch den Schiedsrichter fortgesetzt wird.