Schlagwort-Archive: Geburtstag

Detlef Winter vollendet das 60. Lebensjahr

Sibbesse. Sein Motto im NFV-Mitarbeiterstab lautet: „Primus inter pares“ (lateinisch Erster unter Gleichen). So mag er es und handelt danach. Seit 2005 bekleidet er das höchste Amt beim Niedersächsischen Fußball-Verband Kreis Hildesheim. Am Sonntag (19. Juni) feierte Detlef Winter seinen 60. Geburtstag.

Das runde Leder spielt eine große Rolle in seinem Leben. In vielen Funktionen war Winter ein Arbeiter für den Fußball. „Es ist fast zu einem Fulltime-Job geworden“, signalisiert der Sibbesser heute. Sein Terminkalender mit rund 100 jährlichen Dates ist fast ausgebucht. Bei vielen Terminen ist er gefragt und nimmt an den Sitzungen, Veranstaltungen und Einladungen bei den Vereinen und bei der NFV-Zentrale in Barsinghausen teil. Seine Ehefrau Petra muss viele Stunden auf ihn verzichten, aber ohne ihr Verständnis wäre das alles nicht möglich – da ist sich Detlef ganz sicher.

Seine Hochachtung gilt allen Ehrenamtlichen in den Vereinen. Nur zu gut spricht er dabei aus seinen eigenen Erfahrungen als Jugendleiter und Schiedsrichter. Da liegt es Nahe, das er auch die Funktion als NFV-Ehrenamtsbeauftragter im Kreisverband ausübt. Winters demokratischer Führungsstil und seine Gradlinigkeit kommen gut an bei den Vereins- und Verbandsmitarbeitern. Der Dialog mit den Verantwortlichen ist ihm besonders wichtig. Er hört gut zu und gibt auch Tipps und Ratschläge aus seiner langjährigen Erfahrung als Spitzenfunktionär.

Der NFV-Kreisvorsitzende Detlef Winter feiert seinen 60. Geburtstag.
Der NFV-Kreisvorsitzende Detlef Winter feiert seinen 60. Geburtstag.

Das führt der Kreisfußball-Chef in den Vereinen fort. Oft wird er nach seiner Meinung gefragt. Aber wenn es sein muss, setzt er Maßregeln und legt sich auch mit den Vereinen an. Er lässt sich nicht gern auf der „Nase herumtanzen“ wie er es immer ausdrückt und setzt deutliche Zeichen. Es geht alles zum Wohle des Fußballs, um einen gut funktionierenden Spielbetrieb und dabei legt Winter großen Wert auf Harmonie unter den Vereinen und seinen Mitarbeitern. Durch den gut funktionierenden Kreisverband genießt Winter auch Respekt und Anerkennung beim NFV in Barsinghausen.

Als Achtjähriger entdeckte er das Fußballspiel beim MTV Almstedt – durchlief die Jugendmannschaft, spielte in der 1. und 2. Herrenmannschaft der Rot-Weißen, war 10 Jahre MTV-Jugendleiter und acht Jahre Gesamtjugendleiter der JSG Alme-Riehe. Seit 1979 gehört Winter dem Schiedsrichterwesen an. Aufgrund seines Talents stieg er als Unparteiischer bis in die Bezirksoberliga auf und war SR-Assistent in der Verbandsliga.

Danach war Winter in der Nachwuchsarbeit tätig. Gern erinnert er sich an die Jahre als Schiedsrichter-Lehrwart im Kreis und Bezirk. 16 Jahre ist der Kreisvorsitzende im Lehrstab des Verbandsschiedsrichterausschusses als Referent für die Aus- und Fortbildung, seit 2002 Schiedsrichter-Regionalbeauftragter im NFV und seit 2009 Mitglied im Vorstand des Niedersächsischen Fußballverbandes.

Seit Beginn seiner Funktionen plädiert er immer für den sauberen Fußball – für Fair Play. Krawallmacher und Brutalität auf den Plätzen sind ihm ein großer Dorn im Auge. Da wird nicht lange gefackelt, Bösewichte können mit einem Ausschlussverfahren rechnen.

Zahlreiche Ehrennadeln sind Zeugen seines großen Engagements für den Fußball. Neben der goldenen Ehrennadel seines Vereins wurde der Spitzenfunktionär u.a. mit der goldene Ehrennadel der Schiedsrichtervereinigung Hildesheim, mit der Verdienstnadel des Niedersächsischen Fußballverbandes, der DFB-Verdienstnadel und der silbernen Ehrennadel des LSB ausgezeichnet.

Der gebürtige Almstedter ist Vater eines erwachsenen Sohnes, liebt die Geselligkeit und das Vereinsleben. Über 50 Jahre ist der gelernte Zahntechniker Mitglied beim MTV Almstedt. Seit mehreren Jahren gehört er auch dem TSV Sibbesse an. Seit 40 Jahren ist Winter förderndes Mitglied bei den Almetaler Musikanten, denn zu seiner musikalischen Richtung gehört auch die Blasmusik. Damit symbolisiert der Sibbesser seine festen Wurzeln “hinter dem Roten Berg“.

In seiner knappen Freizeit widmet sich der Kreisvorsitzende besonders der Pflege seines schmucken Eigenheims und seines schönen Gartens. Einmal im Jahr steht der Sibbesser auf den „Brettern“ in Obergurgl. Seit vielen Jahren genießt er mit seinen Freunden mehrere Tage den Wintersport in den Ötztaler Alpen. Zu seinen Hobbies gehört auch die deutsche Geschichte mit der sich gut auskennt.

An seinem Ehrentag hat das Telefon nicht stillgestanden. Fußballfreunde und Wegbegleiter haben ihm Gesundheit und Glück gewünscht was ihm Kraft geben wird für die weiteren Jahre, denn die wird er sicherlich benötigen. (bn)

Fotos: Neumann

Günther Heidrich feiert seinen 80. Geburtstag

Günther Heidrich 2015
Günther Heidrich mit W. Klußmann, H. Becher, M. Schierbaum, M. Heidrich und St. Mannchen

Günther Heidrich vom SV Groß Düngen ist bei den Schiedsrichtern ein allseits bekanntes Gesicht. Zunächst als Linienrichter in den höchsten Klassen aktiv, wurde er zu einem der aktivsten Beobachter im Kreis und auch Bezirk. Über zwei Generationen hat er Schiedsrichter beobachtet, gecoacht und mit-entwickelt.

Bis zuletzt betreute er sehr häufig Schiedsrichter bei Ihren ersten Einsätzen und konnte aufgrund seiner Art – egal ob als Beobachter oder Betreuer – dem Schiedsrichter nach dem Schlußpfiff immer noch ein paar Tipps mitgeben. Selbst gestandene Bezirk-SR und höher freuten sich, wenn er ihnen nach Spielschluß noch einmal den einen oder anderen Anreiz für die nächsten Spielleitungen mitgab – und auch immer noch mitgibt.

Lieber Günther, auch vom KSA wünschen wir Dir alles Gute zu Deinem Geburtstag!

 

Hubert Schmidt feiert 80. Geburtstag

Hubert Schmidt feiert am 17. Juli seinen 80. Geburtstag.
Hubert Schmidt feiert am 17. Juli seinen 80. Geburtstag.

Warzen. Von der Jugend an bis ins hohe Alter ist der Fußball seine große Leidenschaft. Auch die Weltmeisterschaft hat er aufmerksam verfolgt und bei den Spielen unserer Nationalmannschaft mitgefiebert. Heute am 17. Juli feiert er bei bester Gesundheit seinen 80. Geburtstag. Die Rede ist von Hubert Schmidt aus Warzen, ein Sportler vom Scheitel bis zur Sohle.

Der Jubilar genießt bei Spielern, Vereins- und Kreisfunktionären, Schiedsrichtern und Vereinsmitgliedern bis über die Kreis- und Bezirksgrenzen Respekt, hohe Anerkennung und Sympathie. „Ein Leben ohne Fußball kann ich mir nicht vorstellen“, lässt er seine Gedanken schweifen. Er ist bekannt als zuverlässiger loyaler „Arbeiter für den Fußball“, der sich nie in den Vordergrund stellte, aber wenn es nötig war, nicht mit Kritik hinter dem Berge blieb. Fairness gehört mit zu seinen obersten Prinzipien.

Im Alter von 14 Jahren entdeckte er in der Jugendmannschaft des TSV Warzen den Spaß am Fußballspiel. Bis 1980 spielte er dort fast auf allen Positionen. Gleichzeitig hatte der Jubilar Ämter in seinem Verein als Jugendleiter, Spartenleiter, Schriftführer, stellvertretender Vorsitzender, von 1983 bis 1993 den Posten als Vereinschef und bis 2012 als Sozialwart übernommen.

Bei den damaligen Baumaßnahmen am Klubheim und bei der Erweiterung der Fluchtlichtanlage war er maßgeblich beteiligt. Über 60 Jahre hält er seinem TSV die Treue. Aufgrund seines großen Engagements wurde der Jubilar zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Bis zum heutigen Tag hütet Schmidt das Vereinsarchiv.

Aufgrund seiner Erfahrung war Schmidt schon im Altkreis Alfeld als Beisitzer im Sportgericht tätig. Auch nach dem Zusammenschluss der beiden Kreise 1972, war er zunächst Beisitzer im Jugendsportgericht, später wurde er in das Kreissportgericht berufen. Rund 45 Jahre war Schmidt in diesen Gremien tätig. Kürzlich hatte ihn der Kreisvorsitzende Detlef Winter bei der sportpraktischen Arbeitstagung der Hildesheimer Vereine verabschiedet.

Als Schiedsrichter und als SR-Assistent leitete der Warzener von 1978 bis 1998. „Meine schönste Zeit erlebte ich im Bezirk in den 80er Jahren, im Gespann mit Bernd Beutler, Günther Schaper und Werner Schwarzbach. „Meine Schiedsrichterprüfung habe ich 1978 absolviert. Horst Becher war damals Schiri-Lehrwart“, erinnert er sich. 18 Jahre bekleidete Hubert den stellvertretenden Vorsitz in der Schiedsrichtervereinigung Hildesheim. Von einem schweren Schicksalsschlag blieb er nicht verschont. 2006 starb seine Ehefrau. Nachdenklich sagt der Jubilar: „Ich war jeden Sonntag für den Fußball unterwegs. Meine Margarete musste viele Entbehrungen hinnehmen. Sie hat das alles mitgetragen und mir den Rücken frei gehalten“, sagte Schmidt leise.

Für seine großen Verdienste für den Fußball hat Hubert Schmidt von seinem Verein und vom NFV-Kreis Hildesheim alle Ehren- und Verdienstnadeln erhalten. Seine größte Auszeichnung ist die DFB-Ehrennadel, auf die er ganz besonders stolz ist. Bestimmt werden an seinem runden Geburtstag viele Weggefährten, Fußballer und Schiedsrichter ihre Glückwünsche übermitteln, für weitere gesunde und zufriedene Jahre.

Gerhard Schröter feiert 85. Geburtstag

Hildesheim (bn). Er ist eine Hildesheimer Fußball- und Schiedsrichterlegende, ein echtes Urgestein. Die ältere Sportler-Generation kann sich noch gut an ihn erinnern. Die Rede ist von Gerhard Schröter. Am 27. Januar feiert er bei geistiger Frische seinen 85. Geburtstag. Gesundheitlich ist er leider etwas angeschlagen.

Gerhard Schröter - Zweikampf
Gerhard Schröter – Zweikampf

Schröter war ein echter Kämpfer, konsequent im Zweikampf, hart aber immer fair und den nötigen Respekt vom Gegner. So ließ er manchen Gegenspieler schlecht aussehen. Später kam noch eine steile Schiedsrichter-Karriere hinzu. Schröter kann viel erzählen aus seinem Fußballerleben. Als 10-jähriger zog es ihn an die Lademühle, wo der RSV Borussia 06 Hildesheim vor dem 2. Weltkrieg seine sportliche „Heimat“ hatte. Bis zum 17. Lebensjahr stand er meistens im Tor. Bereits 1946 wurde er in der 1. Herrenmannschaft der Borussen als „Stopper“, früher Mittelläufer, aufgestellt. Zunächst auf der Sportanlage an der Pappelallee, seit Oktober 1951 an der Lucienvörder Allee.

Im Fußball-Trikot der Borussen feierte Gerhard Schröter u. a. die Hildesheimer Bezirksmeisterschaft 1947/48 (Sprung in die Staffel 5 der Amateurliga) und 1952 den Aufstieg in die damalige Amateuroberliga. Zahlreiche Schlachtenbummler mit gelb-roten Fahnen bejubelten damals den entscheidenden 2:0-Sieg über die Spielvereinigung Göttingen. Die Helden von damals lagen sich in den Armen – es waren Torwart Alfred Kellner, Erich Bauer, Heinz Aselmeyer, Heiner Ludewig, Gerhard Schröter, Karl Winkeler, Aki Schiefer, Theo Feise, Helmut Zeug, Wilfried Winkeler und Erich Harnisch.

Bei den Lokalderbys zwischen dem SV Borussia 06 und dem VfV Hildesheim – damals beide in der Amateuroberliga – kamen ca. 6000 an die Lucienvörder Allee und zum VfV sogar ca. 8000 Zuschauer.

Zu den tragenden Säulen im Dress der Gelb-Roten zählte der „Stopper“, den seine Mannschaftskameraden und Freunde „Opa“ nannten, weil er auch in hektischen Situationen immer Ruhe bewahrte und stets die Übersicht behielt. Durch seine ruhige und besonnene Art genoss er bei seinen Mannschaftskameraden, bei Sportfunktionären und Schiedsrichterkameraden Respekt und Anerkennung. Seine Klasse und seine Zuverlässigkeit im Abwehrzentrum ließen auch die Talentspäher über Hildesheims Grenzen aufhorchen. So kickte der Borusse sieben Mal als Auswahlspieler auf dem Posten als linker Verteidiger beim Niedersächsischen Fußballverband (NFV). Zu seinen schönsten Erinnerungen zählen zwei Spiele in Island und eine Stadtauswahl von Reykjavik. Im Tor stand damals Hans Bolchert (VfB Peine), der sich später dem VfV Hildesheim anschloss. Einige Jahre Staffelgefährte der Borussia in der Amateuroberliga. Ein weiterer Höhepunkt in seiner Fußballer-Laufbahn und seinen damaligen Mannschaftskameraden war ein Freundschaftsspiel (50 Jahre SV Borussia 06) Pfingstmontag 1956 gegen den 1. FC Köln. Die Begegnung endete 1:1-Unentschieden. Eine große Leistung der „06er“, wenn z. B. damalige Spielergrößen wie Stollenwerk, Schäfer, Cajkovski, Dörner, Müller und Hennes Jäcker, später im Tor bei Eintracht Braunschweig, bei den Kölnern aufliefen.

Die Hildesheimer Fußball-Legende Gerhard Schröter feiert seinen 85. Geburtstag.
Die Hildesheimer Fußball-Legende Gerhard Schröter feiert seinen 85. Geburtstag.

Seine Vereinstreue ist beispielhaft. Seit 75 Jahren hat der Jubilar dem SV Borussia 06 (jetzt VfV 06 Hildesheim) die Treue gehalten. „Eben ein echter Borusse“, bestätigen ihm viele alte Weggefährten. Durch eine Knieverletzung musste der Jubilar seine Fußball-Laufbahn im Jahr 1958 beenden. Fast 20 Jahre war er aktiv gewesen.

Aber das runde Leder ließ ihn nicht los: Nach ca. einem Jahr wollte Schröter die „andere Seite“ kennenlernen, und es zog ihn erneut auf den grünen Rasen, diesmal als Unparteiischer. Seine Schiedsrichterprüfung legte er 1959 ab. Nach Spielleitungen im Kreis und im Bezirk ging es schnell bergauf. Als Linienrichter im Gespann mit dem Hildesheimer Willi Witczak brachte er es von 1965 bis 1967 bis in die Oberliga Nord. Auch als Funktionär hat er große Verdienste erworben. Von 1962 bis 1967 war Schröter im Schiedsrichterausschuss, von 1973 bis 1990 war der Jubilar Schatzmeister bei der Schiedsrichtervereinigung, und von 1963 bis 1990 war Schröter Beisitzer im Hildesheimer Sportgericht. Zahlreiche goldene und silberne Verdienstnadeln des Vereins, der Schiedsrichter-Vereinigung und des NFV sind Zeugen seines ehrenamtlichen Engagements.

Auch nach seiner Fußballzeit ist er dem Sport verbunden. Im geselligen Kreis mit Sportkameraden traf er sich mehrere Jahre zur Senioren-Gymnastik des MTV 48 Hildesheim und in der Wandergruppe der 48er. Während dieser Zeit schob er auch in einer befreundeten Keglerrunde eine ruhige Kugel. An seinem Geburtstag werden ihm bestimmt viele Freunde und Weggefährten für die weiteren Jahre Glück und Gesundheit wünschen.

Foto und Scan: B. Neumann