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Unsere Aufsteiger in Barsinghausen

Am 18.07.2015 war es für unsere Aufsteiger soweit: Nach der erfolgreichen Leistungsprüfung und dem damit verbundenen Aufstieg trafen sich „die Neuen“ zum ersten Mal mit dem BSA. Der Aufsteigerlehrgang ist dazu gedacht, sich in der neuen Umgebung zu orientieren, den Vorstand des BSA kennenzulernen und Einblick in die Regularien des Bezirks zu bekommen.

Aufsteigerlehrgang Bezirk 2015
Aufsteigerlehrgang Bezirk 2015

So trafen sich also zehn, der in den Bezirk aufgestiegenen Schiedsrichter gegen 9:00 Uhr in der Sportschule Barsinghausen zum Aufsteigerlehrgang, um sich auf die bevorstehende Saison vorzubereiten. Aus Hildesheim nahmen Nils Schmidt (PSV GW Hildesheim) und Marcel Jorzik (TSV Giesen) teil. Zunächst stellten sich alle Teilnehmer und Lehrgangsleiter einander vor. Neben den Lehrgangsleitern Thomas Rüdiger (BSO) und Marcus Schierbaum (BSL) waren die Ansetzer Carsten Fistler und Bernd Brüggemann auch vor Ort, welche besonders auf das behandelte Thema “Ansetzungswesen” Bezug nahmen. Weitere Themen des Lehrgangs waren unter anderem die Bezirksausschreibung, wobei hier auch Tipps und Anweisungen für die Schiedsrichter gegeben wurden und das Lehrgangs- und Beobachtungswesen, damit die neue Saison reibungslos ablaufen kann. Abschlussthema dieses Lehrgangs war das “1000 Punkte System”, welches am Ende der Saison über Auf- und Abstieg der Schiedsrichter im Bezirk Hannover entscheidet.

Gegen 12:00 Uhr konnten die Schiedsrichter gut vorbereitet auf die neue Serie den Heimweg antreten. (Marcel Jorzik)

Benjamin Zink beim Fair-Play-Cup in Barsinghausen

Benjamin Zink, TuSpo Lamspringe
Benjamin Zink, TuSpo Lamspringe

In Barsinghausen findet in jedem Jahr der Fair-Play-Cup in Barsinghausen statt. Hierzu treffen sich auch junge, ausgewählte Schiedsrichter die den einzelnen Ausschüssen positiv aufgefallen sind. Einer dieser Schiedsrichter war in diesem Jahr Benjamin Zink vom TuSpo Lamspringe.

Unter dem Motto “Fußball ist mehr als ein 1:0” geht es um  den untadeligen Sportsgeist und Zivilcourage, um die Fair-Play-Botschaft transportieren und beim Fair-Play-Cup Niedersachsen bestehen zu können.

Fair-Play-Cup 2015, Benjamin Zink beim Vortrag
Fair-Play-Cup 2015, Benjamin Zink beim Vortrag

Der Fair-Play-Cup Niedersachsen wurde 1987 zum ersten Mal ausgeschrieben. Nach einer Probephase im Bezirk Braunschweig werden im Jahr 2000 die B-Junioren in den Fair-Play-Cup Niedersachsen eingegliedert. Bei diesem NFV-Wettbewerb für C-Junioren, die auf Bezirksebene spielen, geht es einmal nicht um Tore und Punkte.

Und auch die Schiedsrichter bilden sich in diesem Rahmen fort und übernehmen die Fair-Play-Botschaft. Seit etlichen Jahren ist Marcus Schierbaum (TuS Hasede) mit als Hauptreferent jährlich vor Ort, auch unser Lehrwart Florian Deckwert (VfB Oedelum) war in diesem Jahr als Referent dabei.

Lehrgangsbericht aus Barsinghausen von Maxi Doetsch

(29.05.2015 – 31.05.2015)

Zu Beginn begrüßten uns die beiden Lehrwarte Benno Seibel (Oberliga Schiedsrichter-Beobachter) und Michael Nitsche (Schiedsrichterobmann Kreis Hannover Land) zu diesem Lehrgang. Danach folgte eine Vorstellung der Teilnehmer. Da noch nicht jeder in Barsinghausen war, machten wir einen Rundgang durch die Sportschule und das angrenzende Fuchsbachhotel, wo sogar Trainingscamps von Profimannschaften stattfinden.

Dann ging es auch direkt los: Als erster Punkt auf dem Programm stand das Stellungsspiel. Zuerst besprachen wir, wie das perfekte Stellungsspiel aussehen muss, zum Beispiel bei Standards, und auch die Laufwege des Schiedsrichters wurden besprochen. Als alles geklärt war, begannen wir, mit der Videoanalyse. Hier konnten wir positive und negative Beispiele beobachten, die wir dann in der Gruppe diskutierten.

Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Programmpunkt „Unparteiischer im Bezahlten Fußball“ weiter, zu dem Robert Schröder als Referent eingeladen war. Robert Schröder ist Schiedsrichter in der 3. Liga, Assistent und 4. Offizieller in der 2. Liga. Außerdem arbeitet an der Weiterentwicklung des DFB.net. Er erzählte über seine Laufbahn und Entwicklung zum Schiedsrichter. Was ich besonders interessant fand, waren seine Erlebnisse als Profi Schiedsrichter, mit Spielern und Trainern, aber auch allein mit dem Schiedsrichtergespann.

Zum Abendbrot gingen wir zum Haus 1 der Sportschule, wo wir zusammen mit den Oberliga Schiedsrichtern grillten, diese waren auch gerade auch in Barsinghausen zur Leistungsprüfung. Nach dem Essen gab es noch ein gemütliches Beisammensein mit allen Schiedsrichtern.

Am nächsten Morgen ging es um 9:00 Uhr mit einer Gruppenarbeit los. Es gab vier Gruppen und jede Gruppe hatte ein anderes Thema, über das am Sonntag ein kleines Referat gehalten werden sollte. Die Themen waren Körpersprache, Trainer/ Zuschauer/ Zeitung Umgang, Vorteil wann/ wie/ wo und 11 vs. 11 Regel 3 Zahl der Spieler.

Um 10:00 Uhr ging es zum August-Wenzel-Stadion. Dort legten wir auf einer der Nebenplätze unseren sportlichen Teil der Leistungsprüfung ab, den Cooper – Test (12 Minuten laufen, 50m-Sprint und 200m-Sprint). Nach dem Mittagessen setzten wir die Ausarbeitungen der Referate in den Gruppen fort.

Anschließend stand die Regel 12 verbotenes Spiel auf dem Plan, zu der wir erst einmal ein paar Fragen beantworteten. Auch hier machten schauten wir uns einige Videosequenzen an, diese analysierten wir ebenfalls. Um 19:00 Uhr nach dem Abendessen erwartete uns der theoretische Teil der Leistungsprüfung, die 30 Regelfragen.

Zum Ausklang des Abends konnten wir schwimmen oder die Turnhalle zum Fußball spielen nutzen. Allerdings wurde dies kaum genutzt, da am Samstagabend das DFB-Pokalfinale zwischen dem VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund anstand, was auch fast alle zusammen in der Gaststätte auf dem Gelände der Fußballschule anschauten.

Am letzten Tag besprachen wir mit den Referaten der einzelnen Gruppen die Ergebnisse, welche auch alle sehr interessant und gelungen waren. Als letzte Regel nahmen wir nochmal das Abseits durch, wo wir uns ebenfalls Videosequenzen anschauten und diese bewerteten.

Zum Schluss wurden die Ergebnisse der Leistungsprüfung bekannt gegeben und die Lehrgangsbesten geehrt. So ging ein interessantes und lehrreiches Wochenende zu Ende.

Geschrieben von: Maximilian Doetsch