Kein Schiedsrichter!

Platzherr oder Prügelknabe?

Schiedsrichter im Amateurfußball

Wie gelingt es, zweiundzwanzig emotionsgeladene, siegeshungrige Fußballspieler neunzig Minuten lang unter Kontrolle zu halten, dabei regelkonform und fair zu pfeifen – und obendrein Spaß am Spiel zu haben?

Kein Schiedsrichter!
Kein Schiedsrichter!

Um das herauszufinden, rüsteten SPIEGEL-TV-Autor Bernd Jacobs und sein Team drei Schiedsrichter während ihrer Einsätze in der Oberliga Hamburg mit drahtlosen Mikrofonen aus, so dass man deren Anordnungen, Ermahnungen und die ständigen Dialoge mit den Spielern verstehen und nachvollziehen kann.

Die Überraschung: während eines Fußballspiels wird wesentlich mehr geredet, als der normale Zuschauer am Spielfeldrand ahnt.

Wie man ein Spiel in den Griff bekommt, darüber sind sich alle Unparteiischen einig: entscheidend ist die erste Viertelstunde. Man zeigt, wer der Chef ist auf dem grünen Rasen, setzt seine Maßstäbe für Regelverstöße und sucht sich Verbündete unter den Spielern beider Mannschaften.

Und: der Unparteiische darf sich nicht alles zu Herzen nehmen, was ihm während der neunzig Minuten von Zuschauern, Spielern und Trainern zu Ohren kommt.

„Ein guter Schiedsrichter kann auch mal weghören“, meint einer von ihnen.

 

Sendetermin der SPIEGEL-TV-Reportage ist Montag,

der 25.6.2012 um 23 Uhr bei SAT1.

 

Eine Langfassung der Reportage (ca. 43 Minuten) erscheint im September auf Sky SPIEGEL TV.

6 Gedanken zu „Platzherr oder Prügelknabe?“

  1. Da hatte ich mir – ehrlich gesagt – etwas mehr von versprochen… Ich fand’ den Beitrag nicht wirklich gut. Wie fandet Ihr denn den Beitrag?

  2. Da hatte ich mir – ehrlich gesagt – etwas mehr von versprochen… Ich fand’ den Beitrag nicht wirklich gut. Wie fandet Ihr denn den Beitrag?

  3. Da hatte ich mir – ehrlich gesagt – etwas mehr von versprochen… Ich fand’ den Beitrag nicht wirklich gut. Wie fandet Ihr denn den Beitrag?

  4. Inhaltlich finde ich den Artikel gar nicht so schlecht. Schlecht finde ich nur, dass man den Unparteiischen nun mit Mikrofonen etc. auf den Leib rücken will, um ihre richtigen und falschen Verhaltensweisen zu analysieren. Da wäre es schon besser, wenn die Schiedsrichter verbandsintern noch intensiver als bisher geschult würden. Man muss während eines Spieles auch mal weghören können, nicht immer gleich beleidigt reagieren und vor allen Dingen nicht ” wie der liebe Gott ” auf dem Platz auftreten. Der beste Schiedsrichter ist immer noch der, den man gar nicht wahrnimmt.

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