Fünf Schiedsrichter in UEFA Europa Liga

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Das Schiedsrichterexperiment mit zwei zusätzlichen Unparteiischen wird bei der UEFA Europa League 2009/10 auf Vorschlag von UEFA-Präsident Michel Platini fortgeführt. Das FIFA-Exekutivkomitee hatte zuvor auf seinem Treffen in Nassau/Bahamas die Zustimmung dazu erteilt.

Fünf Offizielle
Das IFAB (International Football Association Board), das internationale Gremium, das über Änderungen der Fußballregeln berät, hatte bereits auf dem jährlichen Treffen zuvor die Genehmigung gegeben. Zusätzlich zum Schiedsrichter und seinen beiden Assistenten an der Seitenlinie werden auch zwei Unparteiische hinter den Torlinien eingesetzt. Sie haben die Aufgabe, insbesondere die Geschehnisse im Strafraum zu verfolgen, um Fouls oder Fehlverhalten zu ahnden.

Größere Aufmerksamkeit
Die nächsten Tests finden nun also in der UEFA Europa League statt und werden wohl dazu beitragen, dass der neue Wettbewerb noch mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit bekommt.

Positives Feedback
Erstmals wurde das Experiment bei den Mini-Qualifikationsturnieren zur UEFA-U19-Europameisterschaft im letzten Herbst durchgeführt, wobei das Feedback durchweg positiv ausfiel. Nachdem der Bericht bei dem IFAB einging, erteilte es die Erlaubnis für die Weiterführung des FIFA-Experiments, dieses Mal in einem professionellen Wettbewerb.

Hilfe für Schiedsrichter
Michel Platini sagte über das Experiment: “In einem Punkt sind sich alle einig: Die Schiedsrichter brauchen Unterstützung in ihrer Aufgabe, die im immer schneller werdenden Fußball mit konditionell immer stärkeren Spielern manchmal kaum mehr zu erfüllen ist. Zwei weitere Augenpaare, die sich auf die Strafräume konzentrieren, sind von unschätzbarem Wert für den Schiedsrichter und wird das Schiedsrichterteam selbstbewusster machen, während das Spiel besser weiterlaufen kann. Die besten Teams sind oft die mit dem größten Zusammenhalt – dadurch, dass wir den Hauptschiedsrichter stärken, geben wir die ideale Vorlage, damit auch das Schiedsrichterteam eines der besten sein kann.”

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